Freiheitsstatue, Grand Canyon und Hollywood – USA Rundreisen

Kaum ein anderes Land dieser Erde beflügelt die Fantasie der Menschen derart, wie die Vereinigten Staaten dies tun. Faszinierende Landschaften, pulsierende Metropolen und der „american way of life“ machen eine Reise durch seine 52 Bundesstaaten zu einem erlebnisreichen Unterfangen. Erreicht man per Flug New York, findet man sich in einer der Welthauptstädte des Globus wieder. Im Hafen begrüßt die Freiheitsstatue Besucher und vom Empire State Building genießt man auf der Aussichtsplattform im 86. Stock das Panorama über den Central Park, Manhattan, den Broadway und die 5th Avenue.

Weiter im Süden und bereits karibisch anmutend, empfängt der Sunshine-State Florida Erholungssuchende und Naturliebhaber. Disney-World und die Everglades beeindrucken und draußen an den Florida Keys darf man, wie vormals Ernest Hemingway den Sonnenuntergang von Key West bestaunen. Im Herzen der Vereinigten Staaten liegen die schier endlosen Weiten der Großen Ebene. Bis zum Horizont ziehen sich die breiten, zumeist menschenleeren Highways hin und lassen nach Hunderten von Kilometern aus der Ferne einen gewaltigen Bergrücken erkennen: Die Rocky Mountains. Von Alaska bis Feuerland durchzieht dieses imposante Gebirge den amerikanischen Kontinent und bietet gerade im Bundesstaat Colorado unvergessliche Eindrücke. Eine abwechslungsreiche Flora und Fauna dominiert den Höhenzug, der mit dem Mount Elbert auf 4401 Metern seinen höchsten Punkt hat.

Weniger üppig präsentiert sich die Natur im Bundesstaat Arizona. Inmitten einer spektakulären Steppenlandschaft tut sich der Blick über ein Juwel der USA auf: Der Grand Canyon. Über Jahrmillionen grub sich der Colorado-River auf einer Länge von 450 Kilometern immer tiefer in das Felsplateau und ließ Einblicke in die Erdgeschichte unternehmen. Farbenprächtige Wände und der smaragdgrüne Fluss machen den Canyon zum Highlight vieler USA Rundreisen. Bevor man sich endgültig in den Westen des Landes aufmacht, sollte man im „fabelhaften Las Vegas“ Halt machen. Casinos, luxuriöse Hotels und die zahlreichen Heiratskapellen haben es berühmt gemacht.

Als „Stadt der Engel“ bildet Los Angeles die westlichste Großstadt Amerikas. Nach dem Besuch Hollywoods gleitet man auf dem California State Highway 1 nach Norden und passiert dabei die felsige Küste des Big Sur. Das Straßenende bildet San Francisco, dass mit seiner Golden Gate Bridge, der Gefängnisinsel Alcatraz und seinen pittoresken „Cable Cars“ aufwartet.

Rundreise entlang der Route 66

Die Route 66 ist die bekannteste Straße Amerikas und wird liebevoll auch America’s Mainstreat und Mother Road genannt. Die Strecke zur amerikanischen Westküste ist etwa 4000 Kilometer lang und führt vom Bundesstaat Illinois zum Bundesstaat Kalifornien. Ausgangsstadt ist Chicago, das Ziel der Strecke Santa Monika. Heute ist die Route 66 nicht mehr durchgängig befahrbar und wird auch nicht mehr überall als Route 66 bezeichnet. Dennoch zieht sie jährlich Tausende an Touristen an, die die Weiten der Route 66 mit Nostalgie und Freiheit verbinden. Die Route 66 wird häufig mit dem Motorrad aber auch mit einem Wohnmobil befahren.

Die Planung der Tour auf der Route 66
Bei der Planung sollte fest stehen, wie die Route 66 bereist werden soll. Bei der Reise mit dem Motorrad können Reisende bereits im Vorfeld günstig eine Ferienwohnung finden. Da die Reise auch mit einem Wohnmobil möglich ist, gibt es wesentliche Unterschiede, was die Übernachtungsmöglichkeiten aber auch die Übernachtungskosten anbelangt. Beginnen sollte die Reise auf alle Fälle in Chicago. Wer dort startet, der beginnt seine Reise auf der Route 66 in der Adams Street, gleich ob mit Motorrad oder mit dem Wohnmobil.

Wichtige Etappen auf der Route 66
Die erste Etappe führt auf der Route 66 nach St. Louis. Dort können Motorradfahrer günstig eine Ferienwohnung finden. Aber auch mit einem Wohnmobil finden die Reisenden hier einen geeigneten Stellplatz. Wie lange hier verweilt werden soll, hängt von den Reisenden ab. Ebenso sind Las Vegas, San Francisco und Los Angeles einen mehr oder weniger langen Zwischenstopp wert.

Die beste Urlaubszeit des Lebens in Kalifornien

Das Pärchen aus Italien, das gerade zu Gast ist im Apartment nebenan, kommt gerade zurück von einem Ausflug nach Malibu. „Malibu Point, fantastisch!“ sagt Luigi, „Schon als Kind habe ich davon geträumt, dort zu surfen“.

Es gibt wohl niemanden in der Welt der nicht irgendeine, meist strahlende, Vorstellung von diesem Land hat. Sonne, glitzerndes Wasser, Cabrios, Strand, Haut, die Beach Boys und die rollschuhfahrenden Beach Girls, Hollywood und der Sunset Boulevard – eine Welt aus dem Bilderbuch, eine Realität voller Fantasie.

Rücksicht, Toleranz, Vielfalt und Mut, das sind die kalifornischen Ingredienzien. Ein Land der Kraft und Tat, inmitten einer phänomenalen Naturlandschaft, die immerzu flüstert: „Nimm’s leicht und bleib am Ball!“.

Natur in Kalifornien, das bedeutet saftige Wälder mit Bäumen so riesig wie Hochhäuser, die Berge der Sierra Nevada, die berühmte Route Highway Nr. 1 entlang der atemberaubend wilden und felsigen Pazifikküste. Aber auch viel Landwirtschaft: Erdbeeren, Tomaten, Mandeln, Aprikosen, Spargel, Baumwolle soweit das Auge reicht im Central Valley, und Weinreben in den kalifornischen Bergen.

Die drei großen Städte Kaliforniens entlang der Küste, San Francisco, Los Angeles, San Diego, sind jede für sich ganz eigenständig, besonders in ihren kulturellen Akzenten und Lebensgewohnheiten. Gemeinsam aber haben sie die direkte Nähe zum Meer, denn der Pazifik macht an der Küste nicht Halt. Die Bewunderung, die dem Meer in Kalifornien zukommt, gibt das Meer seinen Fans sofort wieder zurück. Und so wird der Applaus gleichermaßen wieder ins Land zurück getragen, als Hommage an Mensch, Natur und Welt.

Wie überall in der Welt gibt es in Kalifornien auch Kriminalität und Umweltverschmutzung. Und eine besondere kalifornische Spezialität heißt: Erdbeben. Dennoch, Kalifornien ist und bleibt das in Gold gefasste Juwel der USA, verwöhnt, geliebt, verabscheut, reich und schön, arm und stolz, blind und aufmerksam zugleich. Die Wahrheit ist: Kalifornien kümmert sich nicht darum, was andere von Kalifornien halten. Es muss geschehen! Kalifornien, das bedeutet ein selbstbewusstes, facettenreiches und interessantes Leben.

Und für jeden Besucher gilt, selbst mit nur wenig Zeit und Geld: Wer etwas Abenteuerlust mitbringt, wird in Kalifornien die beste Urlaubszeit seines Lebens verbringen. Ohne Zweifel, es gibt kaum einen Ort auf dieser Erde, der so viel zu bieten hat.

Disneyland Resort

Nicht nur für Kinder, sondern auch für Erwachsene und Familien ist der Park in den USA eine Reise wert. Als Teil der Walt Disney Company sind alle Gebäude und Parks nach den berühmten Disneyfiguren designed. Somit ist Walt Disney in Kalifornien eins von dreizehn Parks des Unternehmens.
Das Magic Kingdom im Walt Disney World Resort in Florida, Anaheim, eröffnete im Jahr 1971, das seitdem von einem sehr engagierten Team instand gehalten werden.

Jeden Sommer kommen neue Attraktionen zu den bereits vorhandenen hinzu und locken immer neue Besucher an. Auch Shopping und Essen ist im Disneyland fast überall möglich. Das Kalifornien der 20er Jahre ist ebenso dargestellt wie die bekannten Walt Disney Autos. Jede Attraktion befindet sich in ihrem eigenen Land, wie Walt Disney, die abgegrenzten Gebiete des Parks bezeichnet.

Im Hollywood Pictures Backlot ist der Platz der Stars mit viel Glitzern und Glamour. In der Twilight Zone kann man im Tower of Terror den abenteuerlichsten Ritt in einem Aufzug erleben. Viel Freude bereiten auch die Monster Mike & Sulley aus der Monster Inc. Die Muppet Show ist mit Kermet dem Frosch in einem dreidimensionalem Abenteuer vertreten.

In einer Rundreise durch das Disneyland Resort kann man viele Hintergrundinformationen erfahren. Für Erwachsene lohnt sich besonders die A Walk in Walt’s Footsteps Tour geeignet. Dort erfährt man viele interessante Dinge über die Entstehung von Walt Disney und über den Mann, der es erschuf. Die Discover the Magic Tour führt die Kinder unter den Besuchern auf lustige Abenteuer und lässt sie knifflige Rätsel rund um Walt Disney lösen. Empfehlenswert ist auch immer eine Willkommenstour am ersten Tag des Besuchs. Da erhält man zahlreiche Tipps zu den Attraktionen im Freizeitpark und den Unterkunftsmöglichkeiten.

 

New York – und was ein Tourist gesehen haben sollte

Es gibt weltweit kaum eine Metropole, die ihre Besucher so fasziniert wie New York City. Die Stadt steht symbolhaft für vieles: Sie verkörpert den amerikanischen Traum von Freiheit. Sie ist die Stadt der Wolkenkratzer, in der sich jeder Traum verwirklichen lässt. Aber sie ist auch Symbol für die Bedrohung des Westens, in der mit die Wunden nach dem Terroranschlag vom 11. September 2011 noch zu sehen sind.

Wer heute eine Reise nach New York plant, der findet nicht nur mehr als 500 Galerien, 200 Museen und 150 Theater, 18.000 Restaurants und darüber hinaus ungezählte Einkaufscenter. Ein Urlaub in New York reicht nie aus, um alle Sehenswürdigkeiten zu erkunden. Aber einige sind dennoch zu schaffen. Natürlich sollten Besucher das Flatron Building, den 1912 als weltweit ersten gebauten Wolkenkratzer, besichtigen. Aber auch das Empire State Building als das höchste Gebäude der Stadt ist einen Besuch zwingend wert – jedes Jahr kommen mehr als 3,5 Millionen Besucher auf die Aussichtsplattform, die einen herrlichen Panoramblick bietet. Selbstverständlich ist die im Süden New Yorks gelegene und 1886 errichtet Freiheitsstatue auf Liberty Island einen Ausflug wert. Die Brooklyn Heights als altes Wohnviertel sowie Greenwich Village mit seinem Triumphbogen zählen ebenso dazu.

New York ohne einen Besuch des Broadway zu verlassen, wäre ein Fehler. Große und kleine Theater ringen um die Besucher. Und wer sich am Time Square in einem speziellen Shop noch last Minute ein Ticket besorgt, der kann auch für wenig Geld eins der exzellenten Musicals anschauen. Natürlich bietet es sich auch an, das weltberühmte Metropolitan Opera House zu besuchen. Das Museum of Modern Art, in dem weltberühmte Künstler präsentiert werden, lohnt einen Besuch ebenso wie das Metropolitan Museum of Art, in dem Kunst aus der Zeit der alten Ägypter bis zur Gegenwart gezeigt wird. Aber auch das Salomon R. Guggenheim Museum ist ein Muss auf der Liste von Touristen. Dort sind Werke von Kandinsky und Picasso ebenso zu finden wie von Paul Klee. Und wer einmal in New York ist, der sollte sich natürlich die Zeit nehmen und durch den Central Park und Manhattan schlendern, sollte die kleinen Lokale, vor allem aber die amerikanische Lebensart genießen.

Lust auf einen Urlaub in New York bekommen, dann kann man z.B. seine exklusive New York Reise bei Thomas Cook buchen und die Faszination dieser Stadt am eigenen Leib erleben.

Vorwahlen in den USA

Auch dies dürfte so manachen USA-Fan interessieren: Keine 10 Monate sind es inzwischen mehr bis zur nächsten US-amerikanischen Präsidentenwahl. Am 6. November wird der 57. Präsident der Vereinigten Staaten gewählt. Auf Seiten der Demokratischen Partei wird natürlich Amtsinhaber Barack Obama erneut antreten, um in einer zweiten Amtszeit die USA zu regieren. Die Republikaner müssen dagegen ihren Kandidaten erst noch ermitteln – wie in den USA üblich geschieht das durch Vorwahlen in jedem Bundesstaat.
Im Januar haben die Vorwahlen in Iowa begonnen, New Hampshire und South Carolina folgten. Die Kandidatenliste der Republikaner hat sich dabei schon deutlich reduziert. Von zu Beginn 11 Kandidaten sind nun mehr noch vier im Rennen. Mehr Klarheit wird die bisher wichtigste Vorwahl im Bundesstaat Florida bringen. Glaubt man den Umfragen, ist Mitt Romney klarer Favorit. Dem Multimillionär werden hier die klar besten Chancen eingeräumt. Auf Platz 2 könnte demnach Newt Gingrich kommen. Rick Santorum winkt vermutlich Platz 3.
Sollte Romney tatsächlich Florida gewinnen, wird er zumindest vorläufig als Favorit gelten. In den bisherigen drei Vorwahlen hatte schließlich jeweils ein anderer Kandidat das Rennen für sich entschieden. Florida ist deshalb so aussagekräftig, weil es nicht nur der viertgrößte Staat der USA ist. Auch verfügt Florida über eine ziemlich gemischte Bevölkerung, viele Hispanier und auch Juden leben hier.
Spannend bleibt es meist bis zur Mitte der Vorwahlsaison, vorher gibt es häufig ein Kopf-an-Kopf-Rennen zweier Kandidaten, das sich erst entscheidet, wenn die meisten der großen Bundesstaaten abgestimmt haben.
Das Duell mit Präsident Obama im Herbst wird darüber hinaus noch aus einem weiteren Grund interessant: 2010 fand eine Volkszählung statt, in deren Nachgang die Zahl der Wahlmänner je Bundesstaat neu zugeschnitten wurde. Tendenziell mussten dabei einige Staaten, die bei der letzten Wahl an Obama gingen, Wahlmänner abgeben, während die republikanischen Staaten einige Wahlmänner hinzubekommen haben.

Das Empire State Building – ein „Must See“!

Kaum eine Stadt der Welt kann so viele Sehenswürdigkeiten auf engstem Raum aufweisen wie New York City. So verwundert es nicht, dass viele Touristen bei der Planung eines New York Besuchs schlichtweg überfordert sind. Eine Sehenswürdigkeit sollte jedoch auf gar keinen Fall verpasst werden: das Empire State Building im Stadtteil Manhattan. Das Gebäude ist ein absolutes „Must See“! Von keinem anderen Wolkenkratzer der Stadt genießt man einen derart grandiosen Blick auf die Stadt: von Harlem nach Staaten Island; von Brooklyn nach New Jersey.

Insgesamt ist das Gebäude 380 Meter hoch – mit der Antennenspitze sogar knapp 450 Meter. Einst war es damit das höchste Gebäude der Welt. Errichtet in den 1930er Jahren, sollte es in erster Linie die amerikanische Konjunktur nach der Weltwirtschaftskrise beleben. Als New Yorker Prestigeprojekt wurde das Empire State Building dabei in Rekordzeit hochgezogen. Der Bau veranschlagte lediglich zwei Jahre! Mit der Bauleitung waren die Architekten Shreve, Harmon und Lamb beauftragt.

Als eines der bekanntesten Gebäude der USA – wenn nicht sogar das bekannteste des Landes – haben es die Eintrittspreise in sich. Dafür bekommt man jedoch einiges geboten. Zu beachten ist, dass zwei verschiedene Aussichtsplattformen besucht werden können. Empire State Building Eintrittskarten für den 86. Stock kosten für Erwachsene derzeit 20,21 Dollar. Umgerechnet entspricht das in etwa 15,- Euro. Kinder bis 12 Jahre zahlen 14,70 Dollar (umgerechnet 13,- Euro) und Senioren ab 62 Jahren 18,37 Dollar (umgerechnet 13,50 €). Bereits von hier hat man eine beeindruckende Sicht auf die Stadt. Möchte man noch höher hinaus, kann man auch nach ganz nach oben fahren – in den 102. Stock. Erwachsene müssen dafür jedoch noch einmal 17 Dollar extra zahlen (Kinder 16 Dollar, Senioren 17 Dollar). Wer jedoch erstmal oben ist, vergisst die Eintrittspreise schnell. Bei gutem Wetter ist der Besuch der höchsten Aussichtsplattform der Stadt das Top-Highlight eines jeden New York Trips.